Beginn: 17. Mai 2019 um 16:30 Uhr
Ende: 17. Mai 2019 um 19:00 Uhr
Veranstalter:
Ort: ver.di-Höfe
Goseriede 10
30159 Hannover

In einem offenen Brief haben die drei Oberbürgermeister*innen der Städte Düsseldorf, Köln und Bonn der Bundesregierung im Juli 2018 angeboten, in Not geratene Geflüchtete aufzunehmen: “Wir wollen uns gegen die vermeintlich herrschende Stimmung stellen, dass Zäune und Mauern statt eines gerechten europäischen Verteilsystems die Not der Geflüchteten lösen können. Wir wollen ein Signal für Humanität, für das Recht auf Asyl und für die Integration Geflüchteter setzen.” Diese Initiative reiht sich ein in ein Netzwerk europäischer Städte, die die Abschottungspolitik ihrer nationalen Regierungen nicht teilen und sich zu „Städten der Zuflucht“ erklären.

Gemeinsam wächst das Bündnis durch die Unterstützung der Bürger*innenbewegung Seebrücke. Auch in Niedersachsen haben sich einige Städte als „Sicherer Hafen“ bzw. „Stadt der Zuflucht“ erklärt.

  • Wie ist der aktuelle Situation der Seenotrettung? Welche Entwicklungen werden für 2019 erwartet?
  • Seebrücke Niedersachsen: Wie ist der aktuelle Stand? Was ist geplant?
  • Wie gelingt der Weg einer Kommune zum „sicheren Hafen“? Welche Erfahrungen, Fallstricke und Hilfen gibt es?
  • Gibt es weitere politische Handlungsmöglichkeiten von Kommunen zur Aufnahme von Geflüchteten? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen bestehen?
  • Welche finanziellen und politischen Forderungen können wir gemeinsam artikulieren?

Diese und weitere Fragen wollen mit euch diskutieren:

  • Gorden Isler (Sea-Eye e.V.)
  • Sascha Schießl (Bundesweiter Koordinationskreis Seebrücke)
  • Filiz Polat (MdB, Bündnis 90/Die Grünen)

Moderation: Anne Kura, Landesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen Niedersachsen

Hier findet ihr die pdf-Einladung