Bündnis 90/DIE GRÜNEN Niedersachsen
5 Jahre nach Fukushima, 30 Jahre nach Tschernobyl

Fukushima ist überall

Atomkraft ist und bleibt eine teure Risikotechnologie mit unkontrollierbaren Folgen. Deshalb: Atomausstieg ins Grundgesetz aufnehmen und erneuerbare Energien fördern!

Verrostetes Atomzeichen.
„Solange bei uns oder an unseren Grenzen Atommeiler weiterlaufen, sind wir auch in Deutschland nicht sicher", sagt Stefan Körner, Landesvorsitzender der Grünen Niedersachsen. © Thomas Bethge - Fotolia

Auch fünf Jahre nach dem GAU von Fukushima sind die Folgen für Mensch und Umwelt noch immer verheerend. „Die Atomkatastrophe von Fukushima zeigt, dass selbst ein fortschrittliches Industrieland diese Gefahrentechnologie nicht beherrschen kann: Atomkraft ist und bleibt eine teure Risikotechnologie mit unkontrollierbaren Folgen!“, sagt Stefan Körner, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Niedersachsen, heute (Donnerstag) in Hannover. Das zeigten auch die jüngsten Zwischenfälle in den Atomkraftwerken Fessenheim und Tihange. „Solange bei uns oder an unseren Grenzen Atommeiler weiterlaufen, sind wir auch in Deutschland nicht sicher. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich vehement für die Abschaltung grenznaher Schrottmeiler einzusetzen und klar Stellung gegen geplante Milliarden-Subventionen für neue britische Atomkraftwerke zu beziehen.“

Die Grünen Niedersachsen fordern, den Ausstieg aus der Atomenergie endlich ins Grundgesetz aufzunehmen, um den Atomausstieg unumkehrbar zu machen. Außerdem müsse die Bundesregierung weltweit stärker dafür werben, dass erneuerbare Energien die klimafreundliche, bezahlbare und vor allem sichere Alternative zur Abhängigkeit vom atomaren Risiko sind. Körner: „Der Ausbau erneuerbarer Energien muss auch in Deutschland weiter vorangetrieben werden. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel darf die Energiewende nicht länger mit seiner geplanten Obergrenze für regenerative Energien im neuen Erneuerbare-Energien-Gesetz torpedieren.“

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