Bündnis 90/DIE GRÜNEN Niedersachsen

Der Grüne Programmentwurf zur Landtagswahl 2018

Auf der Pressekonferenz am 19. April stellten die Landesvorsitzenden vier Kernpunkte des Programmentwurfs zur Landtagswahl 2018 vor. Am 10. und 11. Juni 2017 stimmen die Delegierten auf dem Parteitag in Wolfenbüttel darüber ab.

"Wir haben einen echten Politikwechsel eingeleitet und treten 2018 an, diesen Wandel fortzusetzen", sagt Körner. "Rot-GRÜN hat sich als Erfolgsmodell für Niedersachsen erwiesen. Wir wollen diese gute Arbeit fortsetzen und weiterentwickeln. Rot-GRÜN gibt es zukünftig nur mit starken GRÜNEN. Dafür werben wir am 14. Januar 2018 um jede Stimme - für ein gutes zweistelliges Ergebnis."

"Wir GRÜNE stehen für die Agrar- und Tierhaltungswende", sagt Meta Jansse-Kucz. "Unsere niedersächsische Landwirtschaft kann und soll die Menschen mit gesunder nahrung versorgen, die Arten- und Landschaftsvielfalt erhalten und verbessern und die natürlichen Ressourcen nachhaltig nutzen. Die Agrar- und Tierhaltungswende muss konsequent weiter fortgesetzt und unumkehrbar gemacht werden. Wir setzen auf Klasse statt Masse."

Im Bereich Umwelt- und Naturschutz betonte Stefan Körner: "Der Ausstieg aus fossilen Energien und der Schutz der Moore als CO2-Speicher ist für uns ein wichtiges Anliegen. Darüber hinaus setzen wir GRÜNE uns auch weiterhin dafür ein, dass Gorleben als Atomendlager ausscheidet und die Kriterien der Komission zur Endlagersuche umgesetzt werden."

"Wir GRÜNE in Niedersachsen stehen für eine offene Gesellschaft. Für uns ist Vielfalt ein Gewinn", sagt Janssen-Kucz. "Wir schaffen Grundlagen für die Integration und setzen auf Toleranz, Respekt und Menschlichkeit statt Populismus. Unser Ziel ist es, die gesellschaftliche Teilhabe umzusetzen und keine Spaltung der Gesellschaft zuzulassen."

"Beim Schwerpunkt Bildung stehen wir für eine Schule, die allen Schülerinnen und Schülern - unabhängig von ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft - einen bestmöglichen Bildungsabschluss ermöglicht. Wir wollen kein Kind zurücklassen!", sagt Körner. "Auch Schulstress kommt mit uns nicht in die Tüte: Lernen im eigenen Takt heißt, dass es möglich sein muss, zum Beispiel Abitur wahlweise nach 12, 13 oder auch 14 Jahren zu ermöglichen, so dass jeder und jede ein eigenes Tempo verfolgen kann. Und da Bildung nicht mit Schule und Ausbildung endet, wollen wir lebenslanges Lernen fördern und die Erwachsenenbildung weiter ausbauen."

Der Programmentwurf ist auch online abrufbar.

Termine

Juli 2017

August 2017