Übersicht>>
1980 - 1985>>

1986: Landtagswahl
Das Frauenstatut wird verabschiedet und damit die Frauenquote. Sie besagt, dass bei der Besetzung von politischen Ämtern und in der Verwaltung Frauen bei gleicher Qualifikation zu 50% zu berücksichtigen sind.
Am 15. Juni 1986 erhalten Die GRÜNEN mit 7,1% der Stimmen wieder 11 Mandate im Landtag.
Von der ersten grünen Fraktion sind die Ex-Nachrücker Horst Schürshusen und Jürgen Trittin erstmals als Landtagsabgeordnete von Anfang an dabei.

1986: Kommunalwahl 1986
Am 5. Oktober 1986 finden Kommunalwahlen in Niedersachsen statt. Diesmal können Die GRÜNEN (inkl. Grüne Wählergemeinschaften) landesweit 6,3% der Stimmen verbuchen, das bedeutete rund 500 Mandate.

1989: Europawahl
Nach 40 Jahren des sozialistischen Regimes in der DDR hat das Volk durch anhaltende Protestbewegungen die Öffnung der Grenze zur BRD erreicht.
Nach mehr als zwei Jahren ohne Wahl gibt es am 16. Juni 1989 wieder eine Europawahl. Die GRÜNEN können das Ergebnis der letzten Europawahl noch leicht auf 8,4% verbessern.

1990: Landtagswahl
Das niedersächsische Kindertagesstättengesetz wurde verabschiedet.
Zwischen dem 1. und 5. Februar 1990 entsteht vor der Pilotkonditionierungsanlage (PKA) von Gorleben ein Hüttendorf, errichtet von Atomkraftgegnern. Es wird von über 2000 Polizisten wieder geräumt.
Am 13. Mai 1990 ist die nächste Landtagswahl fällig. Es ist die erste Wahl nach der Öffnung der DDR-Grenze und das Thema Wiedervereinigung drängt landespolitische Themen an den Rand. Mit 5,5% der Stimmen reicht es noch für 8 Mandate. Koalitionsverhandlungen werden mit der SPD geführt und ein Vertrag über Inhalte und Regierungsbeteiligung ausgehandelt. Dieser Vertrag wird mehrheitlich von der grünen Landesversammlung am 17.6.1990 auf der Landesdelegiertenkonferenz (LDK) in Hannover angenommen. Die rot-grüne Landesregierung unter Ministerpräsident Gerhard Schröder nimmt ihre Arbeit auf.

1990: Erste Gesamtdeutsche Bundestagswahl
Am 2. Dezember 1990 kommt das Aus für Die GRÜNEN im Bundestag: Mit knappen 4,8% der Stimmen verfehlen sie die 5% Hürde und müssen das schlechteste Wahlergebnis hinnehmen. Dagegen erreicht das Bündnis 90 in den neuen Ländern 6% der Stimmen und zieht mit 8 Abgeordneten in den Bundestag ein. Im Dezember schließen sich ost- und westdeutsche Grüne zu BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zusammen.

1991
Das erste niedersächsische Frauenministerium in Hannover mit 52 Stellen nimmt seine Arbeit auf. An der Spitze stehen die grüne Ministerin Waltraud Schoppe, die grüne Staatssekretärin Christa Karras und die Politikerin Marion Olthoff. Sie arbeiteten zu Themen wie sexuelle Gewalt an Frauen, Benachteiligung von Sozialhilfeempfängerinnen, zu dem Quotierungsgesetz und dem Frauenbeauftragtengesetz.

Der Landesverband der Grünen veranstaltet im Oktober eine Unterschriftenkampagne unter dem Motto "Schützt das Asylrecht – Stoppt den Fremdenhass". Es kommen mehr als 3500 Unterschriften zusammen.
Im Dezember legt das Umweltministerium ein Gutachten zur Giftmüllsituation in Niedersachsen vor, um Giftmüllvermeidung und -verminderung angehen zu können. Es sind 1,8 Mill. Tonnen.
Am 6. Oktober 1991 gibt es dann wieder eine positive Trendwende: Die Grünen erreichten 7,1% landesweit (inkl. Wählergemeinschaften mit grüner Beteiligung) auf Kreisebene, das sind dieses Mal rund 1.000 Mandate.

1992 - 1999>>

 
Naziaufmarsch stoppen
Tweeds Grüne Niedersachsen
Traineeprogramm Bundesverband
Beschlüsse der LDK in Verden
Infos gegen Nazis
Wurzelwerk
Zwischenbericht PUA Gorleben
Dafür/Dagegen braucht's GRÜN
Mitglied werden
Spenden
Atomausstieg selber machen