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1977 - 1979>>

1980: Erste grüne Kreistagabgeordnete
Im März 1980 gibt es bei den Kreistagsnachwahlen in den Landkreisen Ammerland, Friesland und Wittmund (Kreisreform) erste Erfolge (je 2 Mandate) für Die GRÜNEN Wählergemeinschaften.

1980: Bundestagswahl
Zur Bundestagswahl am 5.10.1980 tritt die neu gegründete Partei Die GRÜNEN erstmals bundesweit an. Die Angst vor dem Bundeskanzler Franz Josef Strauß wird von der SPD und den Medien kräftig geschürt und hat magere 1,5% für Die GRÜNEN zur Folge (2,1% Erststimmen und 1,6% Zweitstimmen in Niedersachsen).

1981: Kommunalwahl
Bei der Kommunalwahl am 27. Oktober 1981 erhalten Die GRÜNEN landesweit 3,6% der Stimmen, das bedeutet: 82 Mandate auf der Kreisebene. Daneben gibt es viele Wählergemeinschaften mit grüner Beteiligung, die weitere 1,6% und damit 34 Mandate auf Kreisebene erlangen können.

1982: Landtagswahl
Der Doppelbeschluss vom 12. Dezember 1979 sieht vor, moderne Mittelstreckenraketen vom Typ Pershing II in Deutschland zu stationieren. Gleichzeitig soll mit der Sowjetunion über eine Begrenzung der atomaren Rüstung verhandelt werden.
Am 21.März 1982 ist es dann soweit: die 5% Hürde wird locker genommen, 6,5% für Die GRÜNEN –eine elfköpfige Fraktion.
Am 10. Oktober 1982 demonstrieren 300.000 Menschen für Frieden und Abrüstung.
Am 30. Oktober 1982 gibt es eine Demonstration gegen das Atommüllendlager Schacht Konrad in Salzgitter.

1983: Bundestagswahl
Die GRÜNEN kämpfen gegen das Waldsterben und die Gentechnologie. Sie arbeiteen gegen die NATO-Nachrüstung und gegen die Stationierung chemischer und biologischer Waffen.
Am 23. November 1983 werden die ersten Pershing-Raketen in Deutschland stationiert, nachdem die NATO-Rüstungsverhandlungen scheiteren.
Am 6. März 1983 gelingt der Einzug in den Bundestag mit 5,6% der Stimmen und 27 Abgeordneten. Auch im Bundestag soll rotiert werden, die Nachrückerinnen gehen gleich mit nach Bonn, um die Kontinuität zu sichern.

1984: Europawahl
Die GRÜNEN protestieren vehement gegen die ersten Atommülltransporte nach Gorleben, gegen den geplanten Dollarthafen, den Mittellandkanalausbau, das Autobahnnetz, gegen Weser- und Emsquerungen und den Ausbau des Straßennetzes.
Die GRÜNEN setzen sich für die 35-Stunden-Woche ein und gegen die konventionelle Verkehrspolitik, d.h. für die Verlagerung des Individual- und Güterverkehrs auf die Bahn.
Im Landesverband wird ein Frauenreferat eingerichtet.
Die Volkszählung wird auf Grund grüner Initiative boykottiert. Sie wendet sich gegen den "gläsernen Bürger", den der Staat leicht kontrollieren kann
Am 17. Juni 1984 ziehen Die GRÜNEN mit bundesweit 8,2% der Stimmen (Niedersachsen: 8,2%) ins Europaparlament ein. Einzige niedersächsische Abgeordnete wird Undine von Blottnitz aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg.
Am 24. März 1984 findet eine Menschenkette im Wendland gegen das Atomzwischenlager in Gorleben statt, am 28. April 1984 eine Demonstration gegen das Atomkraftwerk in Buschhaus und am 30. April 1984 eine Wendland-Blockade.

1985
Das AKW in Grohnde geht ans Netz.

1986 - 1991>>