Gorleben stoppen
PM Nr.38 vom 20.10.2010

Atomkraft abschalten - Gorleben stoppen!


Grüne begrüßen die Klage gegen die Wiederaufnahme der Erkundung von Gorleben

Die niedersächsischen Grünen begrüßen die gemeinsame Klage von Greenpeace, der Rechtshilfe Gorleben und Wendländischen BürgerInnen gegen die Wiederaufnahme der sogenannten Erkundung im Salzstock Gorleben. „Wir wünschen insbesondere den betroffenen AnwohnerInnen Ausdauer aber auch viel Erfolg für Ihr Anliegen“, so die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Anja Piel.

„Wir teilen die Auffassung, dass es sich in Gorleben um einen Schwarzbau handelt; eine einfache Verlängerung des Rahmenbetriebsplanes von 1982 ist falsch und unverantwortlich – insbesondere deshalb, weil uns heute nach den bitteren Erfahrungen mit Morsleben und der Asse ganz andere Erkenntnisse zu den Sicherheitsanforderungen vorliegen. Frau Merkel und Herr Röttgen kämen sicher nicht auf die Idee, in einen Fahrstuhl einzusteigen, der lediglich den Sicherheitsbestimmungen der achtziger Jahre genügt. Für ein geplantes Endlager soll das aber ausreichen?“ kritisierte die Landesvorsitzende.

„Wir fordern Merkel und ihr Kabinett auf, endlich in eine vergleichende und ergebnisoffene Standortsuche einzusteigen. Über Gorleben ist damals nur politisch entschieden worden, und deshalb muss endlich mit den neuen Erkenntnissen ein neuer Blick auf mögliche Standorte gelegt werden.“ Die Grünen werden die Proteste gegen den Castortransport Anfang November unterstützen: „Wir werden Schwarz-Gelb daran hindern, in Gorleben Fakten zu schaffen und mit gefährlichem und teurem Atomstrom die Netze für die Erneuerbaren Energien auf Jahre zu blockieren“, kündigte Piel an.

Weitere Informationen zum heißen Anti-Atom-Herbst finden Sie hier>>.


© BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

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