Junge KandidatInnen Niedersachsen
PM Nr. vom 22.01.2008

Junge GRÜNE Kandidatinnen und Kandidaten fordern Kabinettsverjüngung und grundlegenden Politikwechsel

Bündnis 90/Die Grünen werden die jüngste Fraktion im kommenden Niedersächsischen Landtag stellen. Die ersten fünf neuen Kandidatinnen und Kandidaten der Grünen haben ein Durchschnittsalter von 31 Jahren.

Die  jungen Kandidatinnen und Kandidaten der niedersächsischen Grünen auf den vorderen Listenplätzen Miriam Staudte (32, Listenplatz 3), Helge Limburg (25, Listenplatz 6), Filiz Polat (29, Listenplatz 7) und Christian Meyer (32, Listenplatz 12) stellten heute in einem gemeinsamen Wahlaufruf ihre zentralen Forderungen vor. "Wir machen nicht nur Politik für junge Menschen, sondern bei uns gestalten junge Kandidaten und Abgeordnete Politik auch auf aussichtsreichen Plätzen mit. Ein Parlament, das wirklich repräsentieren will, braucht eine angemessene Altersmischung", heißt es in dem gemeinsamen Aufruf.

Besonders kritisieren die künftigen jungen Abgeordneten der GRÜNEN die derzeitige Diskussion in der CDU um die Jugendgewalt. "Die Landesregierung steht der Jugendkriminalität rat- und hilflos gegenüber und tobt sich mit hetzerischen Forderungen aus, statt die Ursachen von Gewalt wirksam zu bekämpfen", kritisieren Sie die Kampagne der CDU. Sie fordern ein gerechteres Bildungssystem, das allen Menschen echte Chancen bietet, unabhängig von ihrer Herkunft.

Des weiteren setzen sich die jungen GRÜNEN für eine gelebte Gleichberechtigung von Mann und Frau ein, Bildungsangebote gegen Rechtsextremismus, eine Kabinettsverjüngung und einen konsequenten Klimaschutz. "Der so genannte Umweltminister Sander hat ins einer Amtszeit nichts als Raubbau auf Kosten unserer Generation betrieben", kritisieren die jungen Kandidaten.

 

Hier der Wahlaufruf:

 

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Wahlaufruf junger Kandidatinnen und Kandidaten von Bündnis 90/Die Grünen

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"Wir GRÜNE werden im kommenden Landtag die jüngste Fraktion stellen.

Deshalb legen wir auch ein besonderes Augenmerk darauf, dass Politik Verantwortung für jüngere Generationen, für morgen, übernimmt. Wir machen nicht nur Politik für junge Menschen, sondern bei uns gestalten junge Kandidaten und Abgeordnete Politik auch auf aussichtsreichen Plätzen mit. Ein Parlament, das wirklich repräsentieren will, braucht eine angemessene Altersmischung.

Die Landesregierung steht der Jugendkriminalität rat- und hilflos gegenüber und tobt sich mit hetzerischen Forderungen aus, statt die Ursachen von Gewalt wirksam zu bekämpfen. Gleichzeitig bietet sie jungen Menschen kaum echte Perspektiven und Chancen, sondern drängt gerade sozial schwache Menschen an den Rand der Gesellschaft. Wir wollen ein Bildungssystem, dass allen Menschen echte Chancen bietet, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft. Deshalb fordern wir die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems und der Studiengebühren! Wir wollen mehr echte Ausbildungsplätze, statt nur schönfärbende Statistiken der Landesregierung. Wer Jugendlichen keine Perspektive bietet, muss sich über Jugendkriminalität nicht wundern.

Wir wollen eine Landesregierung, in der auch jüngere Generationen Gehör finden. Deshalb ist eine Kabinettsverjüngung dringend erforderlich. Ein reines Altherrenkabinett ist nicht in der Lage, eine angemessene Politik für alle Generationen zu gestalten.

Wir GRÜNE reden nicht nur von Gleichberechtigung, wir leben sie auch.

Frauen und Männer müssen selbstverständlich gleiche Berufs- und Aufstiegschancen haben. Deshalb fordern wir einen zügigen Ausbau der Kinderbetreuungsplätze. Kind und Karriere sind noch viel zu oft ein Widerspruch in Niedersachsen.

Die Landesregierung hat die Landeszentrale für politische Bildung ersatzlos geschlossen und damit einen wichtigen Baustein im Bildungsangebot gegen Rechtsextremismus gestrichen. Wir GRÜNE fordern ein breites Bildungsangebot gerade gegen rechtsextreme Umtriebe. Deshalb wollen wir die Wiedereinrichtung der Landeszentrale.

Wir Jüngeren wissen wovon wir reden, wenn es um "Neue Medien" geht.

Deshalb fordern wir, das Erlernen von Medienkompetenz zum Unterrichtsinhalt zu machen. Außerdem wollen wir die Medienvielfalt in Niedersachsen erhalten und stärken. Die Förderung der Umstellung des Bürgerfunks auf digitale Übertragungsformen muss Aufgabe der Landesregierung sein.

Der so genannte Umweltminister Sander hat in seiner Amtszeit nichts als Raubbau auf Kosten unserer Generation betrieben. Niedersachsen braucht wieder einen Umweltminister, nachdem dieses Amt fünf Jahre lang faktisch unbesetzt war. Außerdem muss der Neubau von Kohle- und Atomkraftwerken gestoppt werden. Wir sind es, die die Folgen dieser Klimaschädlinge noch lange werden erleiden müssen."

Niedersachsen braucht junge GRÜNE in der Politik: Darum Zweitstimme GRÜN!

Miriam Staudte (32, Listenplatz 3), Helge Limburg (25, Listenplatz 6), Filiz Polat (29, Listenplatz 7) und Christian Meyer (32, Listenplatz 12)

 


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