Kettensäge
PM Nr.1 vom 02.01.2008

Kettensägen-Minister Sander schlägt wieder zu - Durch Gefälligkeits-Gutachten lässt sich Umweltpolitik nicht ersetzen

Die Grüne Landesvorsitzende Dorothea Steiner dankt Umweltminister Sander dafür, dass er zum Ende seiner Amtszeit selber an sein Kettensägen-Massaker in der Elbtalaue erinnert. Als hoffentlich letzte Amtshandlung hat er heute noch mal ein zweifelhaftes Gutachten des vermeintlichen Naturwissenschaftlers und Mathematikers Rudolf Adolf Dietrich zitiert. Dieser hatte den Rückschnitt von Büschen und Gräsern als notwendigen Schritt für den Hochwasserschutz bezeichnet.

"Statt Gefälligkeits-Gutachten anzuführen, sollte Herr Sander lieber das Urteil in dem von der EU-Kommission eingeleiteten Vertragsverletzungsverfahren abwarten, das in Brüssel gegen Sanders Kettensägen-Aktion anhängig ist", sagte Steiner. "Es ist und bleibt peinlich für Niederachsen und die Regierung Wulff, dass wir einen Umweltminister haben, der selber nicht das Umweltrecht achtet", so Steiner.

"Sander kann es drehen und wenden wie er will, das beste für die Umwelt ist ein anderer Umweltminister."

 


© BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Themenkonferenzen
LDK Wolfsburg 2012
Tweeds Grüne Niedersachsen
Infos gegen Nazis
Wurzelwerk
Zwischenbericht PUA Gorleben
Dafür/Dagegen braucht's GRÜN
Mitglied werden
Spenden
Atomausstieg selber machen