STOPP CASTOR: Gorleben soll leben!
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Trotz des Beschlusses zum Atomausstieg sind auch in diesem Jahr über 20.000 Menschen gegen die schwarz-gelbe Atompolitik auf die Straße gegangen – für eine konsequente Umsetzung des Ausstieges und gegen ein Endlager in Gorleben. Dank zahlreicher kreativer Protestaktionen brauchte der 13. Castor-Transport aus La Hague 5 Tage und 6 Stunden – so lange wie nie – bis er im Zwischenlager Gorleben angekommen war. |
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Wir bleiben dabei: Der Bau des Endlagers in Gorleben muss sofort beendet werden. Gorleben als Endlagerstandort ist geologisch ungeeignet und politisch verbrannt. Wir brauchen ein Endlagersuchgesetz, das auf den Empfehlungen des Arbeitskreises Auswahlverfahren Endlagerstandorte (AKEnd) aufbaut. Gorleben kann genauso wenig Standort im Vergleichsverfahren werden, wie die gescheiterten Standorte Asse und Morsleben solchen Kriterien standgehalten hätten. Die Bundesregierung muss jetzt einen Baustopp in Gorleben aussprechen und ein ergebnisoffenes, bundesweit vergleichendes Endlagersuchverfahren auf den Weg bringen. Im Atomgesetz (AtG) muss die im letzten Herbst eingefügte Enteignungsklausel, die auf einen schnellen Ausbau in Gorleben abzielt, wieder gestrichen werden. |
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