Hat die Krise ein Geschlecht?
Podiumsdiskussion mit Tanja Kühne, Annelie Buntenbach und Brigitte Pothmer
Ist die Wirtschaftskrise die in den Medien gern zitierte "Männerkrise"? Welche Auswirkungen hat die Krise auf das Erwerbsleben von Frauen? Und sind die Konjunkturmaßnehmen der Bundesregierung geschlechtsneutral oder geschlechterblind? Zu diesen Fragen diskutierten am Freitag (21.8.) Tanja Kühne vom Verband deutscher Unternehmerinnen, Annelie Buntenbach aus dem Bundesvorstand des DGB und Brigitte Pothmer die Spitzenkandidatin der niedersächsischen Grünen für die Bundestagswahl.
Überraschend einig waren sich alle drei in der Forderung nach einem Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft, um den Frauenanteil in den Chefetagen und Aufsichtsgremien per Quoten zu erhöhen. Auch die Ansicht, dass Erwerbsarbeit den Lebensunterhalt absichern muss fand allgemeine Zustimmung, wenngleich Tanja Kühne, im Gegensatz zu ihren Mitdiskutantinnen aus Politik und Gewerkschaft, eher die Wirtschaft selber die in der Verantwortung sah, als einen gesetzlichen Mindestlohn zu befürworten.
Einige Eindrücke des Abends
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![]() Brigitte Pothmer, Spitzenkandidatin der niedersächsischen Grünen für die Bundestagswahl, und Annelie Buntenbach aus dem Bundesvorstand des DGB. |
![]() Moderatorin Sybille Mattfeldt-Kloth und Tanja Kühne vom Verband deutscher Unternehmerinnen. |


