Carolin Friedemann
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Direktkandidatin im Wahlkreis 42 -
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Frischer Wind für den Bundestag!
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
am 27.09.2009 haben Sie die Möglichkeit, den deutschen Bundestag neu zu wählen. Und hierfür stehe ich:
Für eine neue Politik der Gleichberechtigung!
In den letzten Jahrzehnten hat sich Dank der Emanzipationsbewegung sehr viel in Sachen Gleichberechtigung von Frauen und Männern getan. Dennoch sind wir weit von wirklicher Gleichberechtigung entfernt. Das Thema wird teilweise sogar mit dem Begriff "Gedöns" abgetan.
Unglaublich!
Mir geht es darum, eine geschlechterGERECHTE Politik zu schaffen: das bedeutet unter anderem
- gleicher Lohn für gleiche Arbeit
- mehr Männer in die KiTas und Pflegeberufe
- mehr Frauen in Industrie und Politik!
Es darf nicht sein, dass soziale Berufe, die für unsere Gesellschaft von großer Wichtigkeit sind und in denen vor in denen vor allem Frauen arbeiten, deutlich schlechter bezahlt werden als technische Berufe, in denen überwiegend Männer arbeiten. Es wird Zeit, dass beide Bereiche, die wichtig sind, endlich die gleiche gesellschaftliche Anerkennung erfahren! Dabei geht es mir nicht nur darum, Frauen in Führungspositionen zu bringen, sondern vielmehr, dass Frauen, die in der Pflege tätig sind, Respekt gezollt wird, genauso wie den Männern, die sich für eine Auszeit zugunsten ihrer Familie entscheiden. Egal, wie sich jemand entscheidet zu leben, er oder sie sollte die Möglichkeit unabhängig vom Geschlecht dazu haben und gesellschaftlich respektiert werden.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle!
In meiner politischen Tätigkeit treibt mich seit jeher das Ideal an, in einer Gesellschaft zu leben, in der alle leben können, wie es ihren Vorstellungen entspricht und zwar ohne Angst – sei es vor der Zukunft oder in Sorge um nahestehende Menschen. Die derzeitige Wirtschaftkrise, deren ganze Auswirkungen wir momentan wohl noch nicht absehen können, zeigt, dass wir in einem System leben, das auf Dauer nicht funktionieren kann. Warum sollen immer weniger Menschen immer mehr arbeiten, dabei vielleicht unglücklich sein oder noch nicht mal so viel verdienen, dass sie davon leben können? Und trotzdem fährt die Wirtschaft gegen die Wand.
Als Ausweg sehe ich eine Änderung unserer Gesellschaft, konkret: die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens für alle. Hinter dieser Idee steht, dass jedeR einen festen Betrag pro Monat zur Verfügung hat. Das heißt nicht, niemand arbeitet mehr, sondern: niemand wird mehr gezwungen einer unwürdigen Tätigkeit nachzugehen und unbezahlte Pflege- und Hausarbeit werden endlich anerkannt. Ich sehe vor allem die Chance, dass unsere Gesellschaft gerechter wird, die Menschen mehr von ihrem Leben haben und mehr Raum für Kreativität entsteht.
Ich bin überzeugt, dass sich etwas ändern muss. Der Weg, den wir bislang eingeschlagen haben zeigt: Raubbau an Mensch und Planet führen in die Krise. So kann es nicht weitergehen! Mit Ihrer Stimme möchte ich mich für einen Wandel stark machen! Für einen neuen, grünen Gesellschaftsvertrag!
Und im Wahlkreis?
Die Übernahme der Conti AG durch die Schaeffler-Gruppe, der Fund von Chemie-Altlasten in der List und die Situation der Schulen sind einige aktuelle Problemlagen im Wahlkreis 42, der sich im Norden Hannovers von Marienwerder bis Anderten erstreckt.
Mit unserem Grünen Neuen Gesellschaftsvertrag lassen sich diese Probleme sehr gut angehen: Nur wenn wir endlich wirklich umweltfreundliche Fahrzeuge herstellen, hat unsere Autoindustrie eine Zukunft und wir wirklich sichere Arbeitsplätze.
Für unser Bildungssystem gilt: nicht nur die Gebäude müssen saniert werden, sondern die personelle Ausstattung! Mehr LehrerInnen, kleinere Klassen, Ganztagsschulen und gemeinsames Lernen bis zur 9. Klasse. Das sind die Schlüssel für eine gerechtere Gesellschaft.
Und schließlich verstehe ich unter Gerechtigkeit auch, dass nicht die BürgerInnen für Altlastenbeseitigung aufkommen, sondern die VerursacherInnen, wie im Fall der List die Firma Honeywell.
Ihre
Carolin Friedemann
| Kontakt | |
| friedemann@gruene-hannover.de | |
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| Biografisches | |
| Persönliches | Geb. 1981 in Potsdam, studiert in Jena. Seit 2007 in Hannover |
| Ausbildung/Studium | Abschluss M.A. Anglistische Sprachwissenschaft, Nebenfächer Spanisch & Soziologie. Studiert habe ich an der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie in Großbritannien, Frankreich & Spanien |
| Beruf | Persönliche Mitarbeiterin einer Landtagsabgeordneten |
| Freizeit | Sport, Kino, Lesen |
| Politisches |
| 2005 Eintritt Bündnis 90/Die Grünen anlässlich der damaligen Bundestagwahl |
| 2006-2007 Vorstandsmitglied KV Jena |
| zeitweilig aktiv im AK Europa Thüringen |
| 2005-2007 Intergrün, Grüne Hochschulgruppe Jena |
| 2007-2008 CampusGrün, Grüne Hochschulgruppe Hannover |
| seit 03/2008 Vorstandsmitglied SV Hannover |
| seit 11/2008 Sprecherin der Stadtteilgruppe Mitte, Hannover |
| aktiv in den LAGen Frauen und Europa |
Bündnis 90/Die Grünen OV Hannover
