Die Landesvorsitzenden Dr. Susanne Leifheit und Raimund Nowak bewerten die guten grünen Ergebnisse positiv, die im Landesschnitt mit 7,8 Prozent deutlich über dem Gesamtergebnis der letzten Kommunalwahl (6,7%) liegen. "Wir können vor allen anderen Parteien den deutlichsten Stimmenzuwachs verzeichnen und sind die drittstärkste Kraft in Niedersachsen" so Nowak. "Vor allem in den Großstädten haben wir zugelegt, konnten aber auch in einigen ländlichen Regionen einen deutlichen Stimmenzuwachs erreichen" ergänzt Susanne Leifheit.
Da bei Kommunalwahlen vor allem lokale Themen im Vordergrund stehen, fallen die Ergebnisse sehr unterschiedlich aus und können zu lokalen Spitzenwerten führen wie in Oldenburg-Stadt, wo die GRÜNEN mit 21,2 Prozent ein Stimmengewinn von 7,6 Prozent vorweisen können.
Bei den Bürgermeister- und Landratswahlen erreichte kein grüner Bewerber die Stichwahl. Die Landesvorsitzenden attestierten den Bewerberinnen und Bewerbern jedoch respektable Ergebnisse. Das beste Ergebnis erzielte Erhard Schäfer aus Harburg-Land mit 37,4 Prozent.
"Am Ende der Auszählungen erwarten wir einen deutlichen Mandatszuwachs und sind sicher, das angestrebte Ziel von rund 1.000 Mandaten zu erreichen." so Nowak. Sein Dank gilt dabei den zahlreichen Kandidatinnen und Kandidaten, die mit einem engagierten Wahlkampf für die verschiedenen kommunalen Gremien kandidierten: "Die Kommunalwahl ist ein Mix aus Themen und Personen. Die Ergebnisse bestätigen uns, dass wir auf die richtigen Themen und Personen gesetzt haben", führte Nowak weiter aus und wünscht den Grünen vor Ort, dass sie mit ihren Ideen und ihrem Engagement eine kreative Kommunalpolitik verwirklichen können.
Erfreulich sei auch, dass die GRÜNEN ihrem Vorhaben, viele junge Leute in die kommunalen Gremien zu bringen, ein großes Stück näher gekommen sind. Als Erfolg wertete Nowak in diesem Zusammenhang den Einzug von Dorothee Schulze in den Uelzener Kreistag: "Mit 18 Jahren ist Dorothee Schulze die jüngste Kreistagsabgeordnete Niedersachsens!".
Als ernüchternd bewerteten die Landesvorsitzenden die niedrige Wahlbeteiligung: "Es ist erschreckend, dass die Menschen ihr Recht auf demokratischen Mitbestimmung nicht nutzen", so Susanne Leifheit. "Es reicht eben nicht aus, die Bedeutung von Kommunalpolitik nur in Zeiten vor Wahlen zu betonen", so die Landesvorsitzende weiter.
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| Der Landesvorsitzende Raimund Nowak in der Diskussionsrunde vom NDR (v.l.n.r.: Garrelt Duin (SPD), Raimund Nowak (GRÜNE), Thorsten Hapke (NDR), Ulf Thiele (CDU) und Philipp Rösler (FDP). |
